Neue Verwaltungsratsmitglieder im Gespräch

An der Generalversammlung vom 17. April 2026 wurden Bettina Gysi und Martin Hübscher in den Verwaltungsrat der ZLB gewählt. Wir haben ihnen einige Fragen zu ihrer Person und neuen Tätigkeit gestellt.

Weshalb habt ihr euch für ein Engagement bei der ZLB entschieden?

Bettina:
Das Bankwesen fasziniert mich schon über 40 Jahre. Die ZLB begleite ich fast ebenso lange als Aktionärin. Nach der letzten GV habe ich die Gelegenheit ergriffen, mein Branchen- und Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Die ZLB ist eine kundennahe Regionalbank, die langfristige und vertrauensvolle Beziehungen pflegt. Ihre Bodenständigkeit und Verlässlichkeit gefallen mir und das möchte ich mit meinem Engagement unterstützten.

Martin:
Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge haben mich schon immer interessiert. Seit meine Frau und ich den Landwirtschaftsbetrieb führen, sehe ich täglich, wie wichtig eine verlässliche Finanzierung und eine starke regionale Bank für unsere Betriebe und KMU ist. Die ZLB überzeugt mich durch ihre Nähe zu den Menschen, ihre Bodenständigkeit und ihre langfristige Denkweise. Sie versteht die Realitäten der ländlichen Wirtschaft und begleitet Kundinnen und Kunden nicht nur mit Zahlen, sondern mit Verständnis für ihre Lebens- und Arbeitswelt. Dieses Modell einer regional verankerten Bank möchte ich aktiv unterstützen und weiter stärken.

Bettina, welche Fähigkeiten und Eigenschaften muss ein Verwaltungsratsmitglied haben?

Ein VR-Mitglied muss strategisch denken und finanzwirtschaftliches Fachwissen vorweisen können. Ein Mitglied muss auch genügend Zeit haben, sich seinen Aufgaben zu widmen. Diese Fähigkeiten helfen, sich kompetent in den VR einzubringen und die Geschäftsleitung aufsichtsmässig zu begleiten. Mit einer positiven Einstellung, einem guten Netzwerk sowie einer offenen Wahrnehmung für Chancen und Risiken können Vorhaben begleitet und eine konstruktive Zusammenarbeit gefördert werden. Führungserfahrung und Entscheidungsfähigkeit runden die nötigen Eigenschaften ab.

Wie möchtest du dich in den Verwaltungsrat einbringen Martin?

Ich möchte meine Erfahrungen aus Landwirtschaft, Gewerbe und Unternehmertum einbringen, insbesondere dort, wo es um nachhaltige Entwicklung, Investitionen und regionale Wertschöpfung geht. Durch mein betriebswirtschaftliches Studium und meine Kenntnisse aus der Politik kenne ich sowohl die regulatorischen Rahmenbedingungen als auch die Herausforderungen, die KMU und Familienbetriebe heute beschäftigen. Ich sehe meine Rolle darin, strategisch mitzudenken, Chancen frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig die Risiken realistisch einzuschätzen. Zudem möchte ich die Perspektive der ländlichen Kundschaft einbringen, damit die ZLB weiterhin Entscheidungen trifft, die regional verankert und langfristig sinnvoll sind.

Was nehmt ihr an der Zürcher Landbank besonders positiv wahr? Wo seht ihr Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten?

Bettina:
Sie hält Schritt bei technologischen Entwicklungen, die sich bewährt haben. Dabei denke ich an die Modernisierung des e-Bankings sowie an den Anschluss an neue Bezahllösungen mit der ZLB TWINT-App. Zudem nehme ich besonders positiv wahr, dass die Mitarbeitenden immer freundlich und hilfsbereit sind. Die Chancen sehe ich in der Pflege und Weiterentwicklung von guten Kundenbeziehungen. Auch die junge Nachfolgegeneration soll zu langfristigen und treuen Kunden werden. Neben der technologischen Weiterentwicklung sind auch die persönlichen Kundengespräche zu pflegen. Mit der individuellen Beratung kann die ZLB eine Kundennähe bieten, die bei grösseren Instituten oft verloren geht.

Martin:
Ich nehme die ZLB als Bank wahr, die ihre Wurzeln kennt und gleichzeitig offen für Neues bleibt. Besonders positiv finde ich, dass sie Entscheidungen nicht aus einer anonymen Zentrale trifft, sondern aus einem echten Verständnis für die Region heraus. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, Prozesse zu vereinfachen und den Kundinnen und Kunden mehr Flexibilität zu geben — ohne die persönliche Beratung zu verlieren, die die ZLB auszeichnet. Die Kombination aus Tradition und moderner Entwicklung ist eine grosse Stärke, die weiter gepflegt werden sollte.

Martin, wie stellst Du sicher, dass Du die Mitarbeitenden der ZLB spürst?

Mir ist wichtig, regelmässig den direkten Austausch zu suchen — nicht nur im Sitzungszimmer, sondern auch vor Ort. Ich möchte zuhören, verstehen, wie der Alltag aussieht, wo Herausforderungen liegen und wo Potenziale gesehen werden.

Als Unternehmer weiss ich, dass eine Organisation nur so stark ist wie ihre Mitarbeitenden. Deshalb möchte ich eine Kultur fördern, in der Rückmeldungen ernst genommen werden und in der man offen über Ideen und Verbesserungen sprechen kann. Nähe entsteht durch Präsenz, Interesse und Respekt — das ist mir wichtig.

Was möchtest Du den Mitarbeitenden mitteilen Bettina?

Liebe Mitarbeitende, ihr seid das Gesicht der ZLB. Dank eurer einfachen und verständlichen Art zu kommunizieren, haben wir eine treue Kundschaft. Pflegt mit eurem Engagement das Vertrauen, handelt verantwortungsvoll und baut diese langfristigen Beziehungen weiter aus. Der Zusammenhalt zwischen euch und den Kundinnen und Kunden ist euer Verdienst.

Auf was freut ihr euch am meisten an eurem neuen Mandat?

Martin:
Ich freue mich darauf, Verantwortung für eine Bank zu übernehmen, die für unsere Region eine wichtige Rolle spielt. Besonders motiviert mich die Zusammenarbeit mit engagierten Menschen und die Begegnungen mit Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden, die zeigen, was die ZLB ausmacht: Nähe, Vertrauen und Verlässlichkeit.

Bettina:
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer bodenständigen Regionalbank, auf viele Begegnungen innerhalb und ausserhalb der Zürcher Landbank und dass ich mein Wissen und Können für sie einsetzen kann.

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